Erzählungen

Erzählungen von Paul Walther und Julius Bulmke
Spannende Erzählungen aus der über 100-Jährigen Geschichte der Kirchengemeinde und der Pauluskirche zu Bulmke erzählen Paul Walther Bulmke und sein Bruder Julius.
Die Geschichten wurden verfasst von Andreas Janke.

„Der Zeppelin im Tannenbaum“

Liebe Brüder und Schwestern, liebe Gemeinde!

Pünktlich zur Weihnachtszeit haben mein Bruder Julius und ich unsere Erinnerungen an das Weihnachtsfest 1914 zu Papier gebracht. Die Geschichte finden Sie hier.

 


Konfirmationserlebnisse aus dem Jahre 1912

Liebe BesucherInnen dieser Kirche, ich grüße Sie herzlich!

Fast 100 Jahre sind vergangen, seitdem ich in dieser Kirche konfirmiert wurde. Ich gehörte zum ersten Konfirmandenjahrgang. Drei Jahre kirchlicher Unterricht bei Pfarrer Walther Schmidt haben mich mit den 10 Geboten, dem Katechismus und dem Gesangbuch vertraut gemacht. Ich wurde vom Pfarrer zusammen mit 63 anderen Jungen unterrichtet. Weiter lesen.


Unser Gotteshaus entsteht

Wie oft muss ich dieser Tage, an denen das große Jubiläum der Pauluskirche vorbereitet wird, daran denken, welche Aufregungen uns die Einweihung 1911 brachte. Schon seit der Grundsteinlegung befassten wir uns mit dem Monumentalbau, der gegenüber unserer Schule entstand. Wie oft wurden wir vom Lehrer ermahnt auf die Tafel, und nicht aus dem Fenster hinüber zu schauen. Es war eh der strengste Lehrer der Schule, wenn es ihm zu bunt wurde, kam immer der Satz : „Mein Gott, hätte der olle Wilms doch blos den Protestanten nicht dieses Fleckchen Erde verkauft! Jetzt bauen die ihre Gottesburg direkt vor unseren Fenstern“. Weiter lesen.


Ferienerlebnisse – Königsberg 1913

Endlich war es soweit, die großen Ferien standen vor der Tür! Ich freute mich schon seit Wochen auf den letzten Schultag. Es war ein Freitag, und dieser Schultag begann mit einem Gottesdienst in unserer Pauluskirche. Es folgten noch 6 Stunden Unterricht, dann war es geschafft. Juhu, Ferien!!! Ich wartete auf dem Schulhof auf meinen kleinen Bruder Julius, er trödelte wie immer und kam erst als einer der Letzten aus dem Schulgebäude. Weiter lesen.


Doppelte Taufe

Es sollte wieder zu den Großeltern nach Königsberg gehen. Julius und ich waren in diesem Juni 1914 schon voll Vorfreude auf den Sommer in Ostpreußen. Vor allem würden wir unseren großen Bruder besuchen können, der seit einem Jahr seinen Kriegsdienst bei dem 1. ostpreußischen Artillerie Regiment in Gumbinnen machte. Weiter lesen.